Testimonial Harry Wesch

Wachsende Nachfrage beherrschen 

Leistungsstarke Gülletechnik macht nur auf großstrukturierten Flächen Sinn? Falsch! Auch auf kleineren Flächen mit durchschnittlichen Größen zwischen 2 bis 5 ha können die Selbstfahrer von Vredo ihre Vorteile ausspielen. Wie ein VT5536, der optimal zu den Flächen- und Betriebsstrukturen des Lohnunternehmens Harry Wesch passt. 

Effizient, bodenschonend und flexibel: Lohnunternehmen Harry Wesch setzt auf Vredo VT5536 im Elbe-Weser-Dreieck

Das Elbe-Weser-Dreieck ist eine klassische Grünlandregion. Neben Grünland wird im großen Stil Mais als Futter für die Milchviehbestände und Energieträger für Biogasanlagen angebaut. Basis für gute Erträge ist die organische Düngung.  Bei den Ausbringverfahren für Gülle und Gärreste vollzieht sich in der Region aktuell ein tiefgreifender Wandel. Bislang haben zahlreiche Landwirte ihre Gülle selbst ausgebracht. Dafür wurde häufig der Prallteller genutzt. Ein Verfahren das in den meisten Bundesländern nicht mehr praktiziert werden darf. „Da viele Landwirte nicht mehr in neue Technik investieren wollen, ist bei uns die Nachfrage deutlich gestiegen“, so Dennis Jenk vom Lohnunternehmen Harry Wesch aus Moorausmoor bei Lamstedt. Wurden bislang rund 80.000 m³ pro Jahr ausgebracht, rechnet Dennis Jenk für dieses Jahr mit bis zu 120.000 m³ 

Um die große Nachfrage bewältigen zu können, hat sich das Lohnunternehmen erstmals für einen Selbstfahrer entschieden. Die Investitionsentscheidung zugunsten eines VT5536 von Vredo wurde getroffen, weil die Maschine optimal zu den Flächenstrukturen in der Region, aber auch zur Logistik des Lohnunternehmens passt.  

„Mit seinem Fassungsvermögen von 22 m³ passt die Maschine perfekt zu unseren Transportfässern, die aus Gewichtsgründen ebenfalls auf 22 m³ Ladevolumen beschränkt sind“, erläutert Dennis Jenk, der sich auch um das operative Geschäft des Lohnunternehmens kümmert.  

Bislang hatte das Lohnunternehmen ein Ausbringfass mit einem Volumen von 30 m³ und einem 18-m-Schleppschuhgestänge für die Gülleausbringung genutzt. Nach dem trockenen Sommer 2023 waren viele Landwirte mit dem Verfahren nicht mehr zufrieden. Durch den fehlenden Regen konnte die Gülle nicht ausreichend in den Boden eindringen und hat so zu geringeren Erträgen, aber auch zur Futterverschmutzung beigetragen. Aus diesem Grund setzt das Lohnunternehmen Harry Wesch ausschließlich auf Verfahren, bei denen die Gülle eingearbeitet wird.  

Um auf alle Kundenwünsche eingehen zu können, stehen für die Ausbringung mit dem Vredo VT5536 ein Vredo Doppelscheiben Schlitzgerät mit 12 m Arbeitsbreite, eine Scheibenegge mit 7 Metern Arbeitsbreite sowie ein 6-m-Stript-Till-Gerät zur Verfügung. „Damit werden wir auch den Anforderungen durch unterschiedliche Böden gerecht, die wir hier im Elbe-Weser-Dreieck haben“, so Dennis Jenk.  

Nachdem das Lohnunternehmen viele Kunden von den Vorteilen des Schlitzens überzeugen konnte, hat die Einarbeitung der Gülle mit dem Schlitzgerät auf Grünland stark zugenommen.  Auf Ackerflächen, die überwiegend für den Maisanbau genutzt werden, hat sich die Scheibenegge als wichtigstes Ausbringverfahren für die Kunden des Lohnunternehmens etabliert. Seit bekannt ist, dass das Lohnunternehmen in einen bodenschonenden Selbstfahrer investiert hat, ist die Nachfrage weiter gestiegen. „Das Thema Bodenschutz wird immer wichtiger. Das gilt vor allem für die Marschlandgebiete im Norden des Elbe-Weser-Dreiecks“, so Dennis Jenk.  

Ein weiterer Vorteil des Vredo VT5536 ist die deutlich größere Schlagkraft. Dank der Performance der Maschine kann gegenüber der Fass-Schleppschlauchkombination rund 25 % mehr Gülle ausgebracht werden – mit 10 L Diesel pro Stunde weniger. „Das ist letztlich die Basis dafür, mehr Aufträge annehmen zu können“, so Dennis Jenk.   

Als Fahrer schätzt er die intuitive Bedienbarkeit des Selbstfahrers. Zwar habe er sich an die Arbeit im Hundegang erst gewöhnen müssen, aber die Bedienung der Maschine selbst sei keine Herausforderung.  Das gelte auch, wenn die Ausbringtechnik gewechselt wird. „Die wesentlichen Einstellungen sind einprogrammiert und werden aktiviert, sobald die Ausbringtechnik vorgewählt wird“, betont der erfahrene Mitarbeiter, der nach den ersten Monaten im Vredo VT 5536 ein durchweg positives Fazit zieht.